Zum 90. Geburtstag von Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne stellt Markus Hiegemann den Vikar vor. Im Interview erzählt Kuhne, wie er den zweiten Weltkrieg erlebt hat. 1944 wird er zur Wehrmacht einberufen. Als Kriegsgefangener landet er kurz darauf in Frankreich. Er kehrt 1946 zum elterlichen Hof nach Lünen zurück. In dieser Zeit stärkt ihn der Glaube. Nach der Priesterweihe wird er als Vikar nach Brilon geschickt. Dort setzt er sich auch für die Jugend ein. Im Interview berichtet Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne von seiner Zeit im Sauerland. Der Vikar ist am 15. Juli 2019 verstorben. Anlässlich seines Todes veröffentlichte Markus Hiegemann das Interview aus der Reihe Hiegemann unterwegs - Sauerländer Köpfe aus dem Jahr 2016.:



Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne hat als Schulrektor, Seelsorger und Pastor die ganze Welt bereist und wollte doch immer die Kirche im Dorf lassen. Kuhne bereiste Amerika und Indien, traf sich während der Apartheid heimlich mit Schwarzen in Südafrika und blieb dem Sauerland doch stets verbunden. 30 Jahre lang leitete er die Landvolkshochschule Anton Heinen in Hardehausen. Dann baute ihm sein Vater ein Haus in Niedersfeld. Ab 1992 war Dr. Wilhelm Kuhne bis zu seinem Tod Seelsorger in Grönebach. Im zweiten Teil der Sendung erfüllt Markus Hiegemann einen besonderen Geburtstagswunsch von Kuhne. Er singt das Ave Verum Corpus von Wolfgang Amadeus Mozart:



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